Schade, da war mehr drinnen !
Donaustadt hatte die ersten 20 Minuten das Spiel im Griff und ging durch zwei schön herausgespielte Tore früh in Führung. Gartenstadt gab sich aber nie auf und kam besser ins Spiel und damit auch zu Torchancen. Bereits in der ersten Halbzeit hätte Gartenstadt anschreiben können, aber Kaya´s Freistoß fischte der Goalie aus dem Kreuzeck, und Abdi lupfte den Ball im 1:1 gegen den Keeper knapp über die Latte anstatt den Abschluss aus vollem Lauf zu versuchen. Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Gartenstädter zu einigen Chancen, scheiterten jedoch am gegnerischen Tormann oder an mangelnder Konzentration und Effizienz beim letzten Pass oder im Abschluss. In der Schlussphase verwertete der eingewechselte Hirner einen scharfen Stanglpass von Benni Zukrigl, doch für mehr als Ergebniskosmetik reichte die verbleibende Spielzeit nicht mehr.
Frühe Kisten und ein starker Keeper: Donaustadt gewinnt 2:1 in Gartenstadt
Bericht LIGAPORTAL Sonntag, 07. Juni 2026 15:15
Frühe Effizienz und ein starker Rückhalt brachten dem Oberliga B-Zweiten beim 2:1-Auswärtssieg beim ASV Gartenstadt die Punkte: KSC/FCB Donaustadt stellte durch Moritz Waba (7.) und Kristian Puskaric (21.) rasch auf 0:2, ehe David Hirner erst in der langen Nachspielzeit auf 1:2 stellte. Trainer Leopold Anzböck lobte vor allem seinen Torhüter und sprach von einem unangenehmen Gegner und von einer Partie, in der seine Elf auf dem kleinen Platz viel richtig machte.
Anfangsdruck, zwei Vollstrecker und ein spätes Zittern
Donaustadt erwischte den besseren Start und legte die Basis schon in der ersten Phase. „In den ersten zwanzig Minuten haben wir das Kommando übernommen“, sagte Coach Leopold Anzböck. Das 0:1 fiel früh: Über rechts marschierte Mohamed Mansour, legte quer, und Moritz Waba schob in Minute 7 eiskalt ein. Nicht lange danach setzte der nächste Nadelstich: „Kristian Puskaric hat sich durchgetankt, vom Sechzehner abgezogen ins lange Eck, 2:0“, beschrieb Anzböck den Treffer von Kristian Puskaric (21.). Gartenstadt kam danach besser ins Spiel und hatte seine Abschlüsse, doch der Gäste-Keeper hielt die Null bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel verlor Donaustadt phasenweise den Faden, verteidigte aber diszipliniert. Ganz am Ende wurde es noch einmal eng: In der 90.+10 traf David Hirner zum Anschluss. „Gartenstadt hat nicht mehr wirklich den Zugriff bekommen“, ordnete Anzböck die Schlussphase ein, in der seine Mannschaft Konterchancen zum möglichen 1:3 liegen ließ – am Ende stand trotzdem der verdiente Auswärtsdreier.
Anzböck lobt Kombinationsspiel und Keeper – Respekt für Gartenstadt
In der Analyse blieb der Trainer konkret. „Auf dem kleinen Platz haben wir sehr gut kombiniert und gute Torchancen herausgespielt“, sagte Anzböck, schob aber nach: „Wir haben das leider nicht über fünfundvierzig Minuten halten können und dann ein bisschen den Faden verloren.“ Den Unterschied sah er klar in der Effizienz: „Wir hatten die besseren Torchancen und waren effektiver als Gartenstadt.“ Besonders viel Anerkennung bekam sein Schlussmann: „Tormann eins A. Hervorragend. Der hat heute sensationell gut gehalten.“ Auch für den Gegner fand der Coach ehrliche Worte: „Gartenstadt war physisch, fußballerisch gut – ein sehr unangenehmer Gegner.“ Zur Spielleitung meinte er nüchtern: „Die Schiedsrichterleistung war total in Ordnung.“ Dass aus einigen Kontern nach der Pause kein drittes Tor wurde, verbuchte er als Detail: „Wir haben es da nicht so gut fertiggespielt, sind aber mit dem 2:1 zufrieden.“
Schock um zwei Sechser, Ersatzspieler liefern – Donaustadt bleibt oben dran
Überschattet wurde die zweite Halbzeit von einem unglücklichen Zusammenstoß zweier Donaustädter. „Zwei Spieler sind bei mir zusammengestoßen, beide mussten mit der Rettung abtransportiert werden und haben einen schweren Cut bekommen. Gute Besserung an die Jungs“, erklärte Anzböck. Sportlich bedeutete das doppelt umstellen: „Wir mussten wirklich beide Sechser austauschen, aber die Ersatzspieler haben das gut gemacht.“ Trotz des Schreckmoments hielt seine Mannschaft den knappen Vorsprung bis zum Abpfiff in einer Partie mit langer Nachspielzeit, was den Charakter des Auftritts unterstrich. In der Tabelle bleibt Donaustadt als Zweiter oben dran, während Gartenstadt aktuell im hinteren Drittel rangiert. Der Coach setzte zum Schluss bewusst auf Pragmatismus: „Drei Punkte sind drei Punkte – wir sind mit dem 2:1 zufrieden. Morgen fragt keiner mehr.“


























































