Endlich machte sich der breite Kader bezahlt – Marcel ein sicherer Rückhalt im Tor, eine starke, kämpferische Mannschaftsleistung, sowie eine topbesetzte Ersatzbank, die in der 2. Halbzeit für die nötige zusätzliche Power zum wichtigen Auswärtssieg gesorgt hat – Bravo Männer, weiter so !
ASV Gartenstadt, Trainer Michael Marchart: „Wichtiger Auswärtssieg“ – 3:2 in Schwemm
Bericht LIGAPORTAL Sonntag, 15. März 2026 10:59
Mit klaren Worten ordnet Trainer Michael Marchart vom ASV Gartenstadt den Auswärtssieg bei UFK Schwemm-De La Salle in der Oberliga B ein. „Das Endergebnis ist gerecht. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Die erste Halbzeit hatte der Gegner zwar mehr Chancen, aber in der zweiten Halbzeit, vor allem nach dem Führungstreffer, haben wir uns sehr viele Chancen herausgespielt, hätten auch das eine oder andere Tor noch mehr erzielen können und haben es am Ende noch spannend gemacht, aber verdient gewonnen.“ Den Ballbesitz sah er insgesamt ausgeglichen, die Atmosphäre blieb unaufgeregt – Punkte, die er mehrfach betonte. Entscheidende Akzente setzte sein Team nach der Pause; die Anpassungen prägten die zweite Hälfte und spiegelten sich letztlich auch im 3:2. Der Führungstreffer ging auf das Konto von Fahrettin Kaya (36.), der nach der Pause zum 0:2 nachlegte (66.), ehe Abdalla Abou El-Atta auf 0:3 stellte (75.). Die Hausherren trafen durch Philipp Hafenscher (77.) und Dominik Tchatchoua Kamgaing (89.).
Ausgeglichenes Bild, klare Phase nach der Pause
Marchart differenzierte deutlich zwischen den Halbzeiten: „In der ersten Halbzeit hatte Schwemm mehr Chancen. In der zweiten Halbzeit hatten dann wir mehr Torchancen. Vor allem nach der Halbzeit bis zur 70., 80. Minute hätten wir sicher noch ein, zwei Tore mehr machen können.“ Auch beim Ballbesitz sah er keinen klaren Ausschlag zu einer Seite: „Ich denke, dass beide Mannschaften ungefähr gleich am Ball waren. Es gab Phasen, da war der Gegner mehr am Ball. Es gab in der zweiten Halbzeit Phasen, wo wir mehr am Ball waren. Ich denke, es war ziemlich ausgeglichen, was den Ballbesitz betrifft.“ So entsteht das Bild einer Partie mit Vorteilen für Gartenstadt nach dem Seitenwechsel, ohne die grundsätzliche Ausgeglichenheit des Duells infrage zu stellen.
Geplanter Impuls von der Bank
Besonders hervor hob der Trainer den frischen Schwung nach dem Wiederanpfiff: „Wir haben in der Halbzeit selbst nicht umgestellt, aber ich habe rund zehn Minuten nach der Pause geplant, drei neue, frische Spieler zu bringen, diese waren dann auch an beiden Toren beteiligt waren. Das war mehr oder weniger ein Plan, den wir dann in der zweiten Halbzeit umgesetzt haben, dass wir da Anpassungen treffen.“ In dieser Phase legte Gartenstadt die Basis für den Vorsprung – zwei Treffer in Halbzeit zwei passten exakt zu Marcharts Erzählung: Die Tore erzielten Fahrettin Kaya (66.) und Abdalla Abou El-Atta (75.). Zugleich blieb die Effizienz ein Thema; er hielt fest, dass sogar ein, zwei weitere Tore möglich gewesen wären.
Ruhig geführt, Standards als Baustelle – und der Blick nach vorn
Zur Intensität und zu potenziell strittigen Szenen fiel sein Fazit knapp und eindeutig aus: „Nein, es war kein hartes Spiel. Sieht man auch anhand der Gelben Karten. Es war eigentlich, was das betrifft, in Ordnung. Es war ziemlich ruhig.“ Ebenso klar: „Grundsätzlich gab es keine Szene, bei der ich sage, das war unfair oder da hätte man anders entscheiden können. Es war eigentlich alles in Ordnung.“ Überschattet wurde die Schlussphase dennoch durch einen Standard: „Ja, leider haben wir kurz vor Schluss ein Tor aus einer Standardsituation bekommen. Das ist uns schon im letzten Spiel zweimal passiert. Defensiv müssen wir da noch sehr viel an den Standardsituationen arbeiten. Auch offensiv haben wir da noch Verbesserungsbedarf, was das Thema betrifft.“ Der späte Anschluss der Gastgeber zum 2:3 ging auf Dominik Tchatchoua Kamgaing (89.) zurück, zuvor hatte Philipp Hafenscher (77.) auf 1:3 gestellt. Am Auswärtssieg mit 3:2 änderte das nichts. Für die nächste Aufgabe ist der Fahrplan gesetzt: „Es wird wieder eine Herausforderung, ein schweres Spiel. Wir werden die Woche im Training Gas geben und wieder mit derselben Einstellung ins Spiel gehen: Zweikämpfe annehmen, vollen Einsatz zeigen – bis zur 90. Minute.“


































































